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Studie: Smarte Gesundheit

Wearables und Gesundheits-Apps erleben in den letzten Jahren einen Aufschwung. Doch wie stehen die Deutschen dazu? Welche Anforderungen haben sie an Fitnesstracker und -Apps und wie werden sie derzeit genutzt? Antworten dazu gibt die „Smarte Gesundheit“-Studie. Diese bezieht sich auf eine Umfrage mit rund 1.000 Teilnehmern.

Die Smartphones und Wearables können bereits serienmäßig die Dauer des Schlafens protokollieren, Schritte zählen oder an kurze Auszeiten erinnern. Trainings-Apps hingegen werden auf Smartphones meistens von externen Entwicklern angeboten und sind nicht direkt mit inbegriffen. Wearables haben diese Funktionen meistens schon integriert. Wie der Vergleich zu der ersten „Smart Gesundheit“-Studie von 2017 zeigt, nimmt die Beliebtheit weiter zu. Damals nutzten noch 18 Prozent Gesundheits- und Fitness-Apps für die digitale Gesundheit, mittlerweile sind es bereits 27 Prozent. Außerdem plant jeder fünfte Nichtnutzer, in den nächsten 12 Monaten eine App zu nutzen. Auch die Wearables können eine Steigerung verzeichnen. Damals nutzten noch acht Prozent ein Wearable, heute sind es 18 Prozent.

 

Anforderungen und Wünsche

Ganz oben auf der Wunschliste der Deutschen für Gesundheits- und Fitness-Apps steht, wie auch 2017, die Sicherheit der persönlichen Daten der Nutzer (57 Prozent). Außerdem sollen die Apps einfach zu bedienen (57 Prozent) und kostenlos in der Nutzung sein (54 Prozent). Auch diese beiden Punkte haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Zudem wünscht sich die Hälfte der Befragten, dass die Ergebnisse und Auswirkungen einfach und unkompliziert zu lesen sind. Interessant dabei ist, dass sich gerade die jüngere Zielgruppe (16- bis 39-jährige) mit Fachvokabular unwohl fühlt.

Auf der Wunschliste für Anwendungsmöglichkeiten stehen das frühzeitige Erkennen von Krankheiten und die möglichen Anwendungsmöglichkeiten für das Herz-Kreislaufsystem sowie für einen gesunden Lebensstil ganz oben. Den letzten Punkt favorisieren zumeist Frauen. Männer hingegen interessieren sich mehr für das Thema Diabetes als Frauen.

Hier finden Sie die komplette Studie zum Nachlesen.