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172 Mio. € für Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung

Laut dem aktuellen Präventionsbericht 2019 haben die gesetzlichen Krankenkassen die Ausgaben für Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung im Jahr 2018 um rund 5 % auf knapp 544 Mio. € gesteigert. Das vom Präventionsgesetz vorgegebene finanzielle Soll für lebensweltbezogene Gesundheitsförderung und Prävention wurde damit sogar übertroffen.

Pro Versicherten wurden im Berichtsjahr 2018 2,37€ ausgegeben. Die gesetzliche Vorgabe lag bei 2,10€ pro Versicherten. Deutschlandweit erreichten die Krankenkassen rund 2,2 Mio. Beschäftigte in 20.000 Betrieben mit Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 11% mehr Betriebe und 16% mehr Beschäftigte.

59 % der verhältnisbezogenen Interventionen waren auf die gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeitsbedingungen ausgerichtet. Weitere Schwerpunkte waren die Gestaltung betrieblicher Rahmenbedingungen hin zu einer bewegungsförderlichen Umgebung (48 %) sowie die gesundheitsgerechte Führung (39 %) im Betrieb. Über drei Viertel der Maßnahmen zielten auf die Bewegung der Beschäftigten am Arbeitsplatz ab und 54% der Interventionen konnten dem besseren Umgang mit Stress zugeordnet werden. Eine gesundheitsgerechte Ernährung am Arbeitsplatz unterstützten rund 38% der Maßnahmen.

In den Betrieben konnten insgesamt mehr Männer (61%) als durch Individualmaßnahmen der Krankenkassen (19%) erreicht werden.

Jährlich werden die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen in der Primärprävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung in einem Präventionsbericht zusammengefasst.

Mehr Informationen zum aktuellen Präventionsbericht finden Sie hier.