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Studie: Mentale und körperliche Auswirkung der Corona-Krise

Der 23. Corona Report des Marktforschungsunternehmen Appinio untersucht bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Menschen dazu, wie ihre mentale und körperliche Gesundheit durch die Covid-19-Pandemie beeinflusst wird. Das Durchschnittsalter der Befragten betrug 41 Jahre.

Die ersten Wochen des Lockdowns hat vermutlich jeder noch im Kopf: Unsicherheit überwog genauso wie die plötzliche Verlagerung des Arbeitsplatzes in die heimische vier Wände. Die vermehrte Zeit für sich konnte nicht jeder für gut empfinden - wichtige soziale Kontakte wurden runtergefahren und bestenfalls auf die Videotelefonie verlegt. Doch wie fühlten sich die Deutschen in den vergangenen Wochen- sowohl mental, als auch physisch? Welche Auswirkung hat die Pandemie auf die Gesundheit, die Psyche?

 

Physisch top, psychisch flop

Jeder fünfte Deutsche (22 Prozent) bewertet seine körperliche Gesundheit als besser im Vergleich zu vor der Pandemie - 14 Prozent als (eher) schlechter. Die Altersgruppen 16-17, 18-24 sowie 25-34 Jahren gibt hier verstärkt eine Verbesserung an, während die älteren Befragten häufiger angeben, dass sich nichts verändert habe.

Ganze 36 Prozent der Bevölkerung gibt außerdem an, sich (viel) häufiger an der frischen Luft zu bewegen als vorher. Auch mehr Sport steht bei jedem Fünftem auf der Tagesordnung - zusätzlich mit einer gesünderen Ernährung. Auch die Zahl der gerauchten Zigaretten ging zurück - so gaben 21 Prozent der Deutschen an, dank Corona (viel) weniger zu rauchen als noch vor der Pandemie.

Im Schnitt gibt jeder dritte Deutsche an, in den letzten 14 Tagen Schlafprobleme an mehr als der Hälfte der Tage oder sogar beinahe jeden Tag gehabt zu haben. Besonders die Altersgruppe der 25-34-jährigen ist am stärksten vertreten (38 Prozent) und hat Ein- sowie Durchschlafprobleme. 18-24-jährige gaben dagegen häufiger an, unter Konzentrationsschwierigkeiten zu leiden (41 Prozent) oder sich ausgelaugt, gestresst oder niedergeschlagen gefühlt zu haben (28 Prozent).  

Zugenommen haben auch gesundheitsbezogene Themen wie die Sorge um Freunde und Familie (52 Prozent), die Sorge um die Zukunft (49 Prozent) oder der Austausch über allgemeine Gesundheitsthemen (43 Prozent). Jeder Dritte gibt außerdem an, (viel) seltener zum Arzt zu gehen als noch vor Corona.

 

Optimismus für 2021?

Der Großteil der Deutschen geht davon aus, dass das kommende Jahr wenig Veränderung mit sich bringen wird. So denken nur 40 Prozent der Befragten, dass ihr Leben in einem Jahr (eher) besser sein wird als jetzt. Beim Blick in die Zukunft spielt auch die momentane körperliche und mentale Verfassung eine große Rolle: 48 Prozent derjenigen, die sich in den letzten 14 Tagen ständig gestresst und niedergeschlagen gefühlt haben, denken, dass das nächste Jahr (eher) schlechter wird - so ist es nur für 10 Prozent derjenigen, die in den letzten zwei Wochen nicht gestresst waren.

 

Hier gelangen Sie zum gesamten Artikel. 

Die gesamten Studienergebnisse hat Appinio in einem 30-seitigen Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie unter Angabe von Kontaktdaten herunterladen.