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Mit dem MBA Sport-/Gesundheitsmanagement zur Fach- und Führungskraft

Der Master-Studiengang MBA Sport-/Gesundheitsmanagement vermittelt durch die acht Pflicht- und die vier Wahlmodule pro Spezialisierungsrichtung, Teilnehmern die notwendigen Fach- und Methodenkompetenzen für das gehobene Management. Der weiterbildende MBA wird als gemeinsamer Studiengang von der DHfPG und der Universität des Saarlandes angeboten.

Bei den Pflichtmodulen liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von betriebswirtschaftlichen Fachkompetenzen für das gehobene Management, wobei auch internationale Aspekte abgedeckt werden. Zusätzlich stehen die vier Spezialisierungsrichtungen Fitnessökonomie, Sportökonomie, Gesundheitsmanagement und Betriebliches Gesundheitsmanagement zur Auswahl. Unterrichtssprache ist Deutsch, wobei die Studienmodule „Strategisches Management II“ und „Marketing“ ganz oder teilweise in englischer Sprache unterrichtet werden. Wichtiges Element im Studium ist die Bearbeitung von Fallstudien bzw. Case Studies in Gruppen/Teams mit anschließenden Ergebnispräsentationen und Diskussionen.

Was lerne ich im Studium?
Die im MBA-Studium vermittelten Fach- und Methodenkompetenzen befähigen die Studierenden dazu, diese sowohl bei bekannten als auch bei unbekannten Problemstellungen anzuwenden. Des Weiteren werden Sozialkompetenzen vermittelt, die dazu befähigen, die soziale Interaktion mit Mitarbeitern, Kollegen, Geschäfts- und Kooperationspartnern zu optimieren. Neben fundiertem Fachwissen und der Kenntnis unterschiedlicher wissenschaftlicher Lehrinhalte erwerben die Studierenden auch die Methodenkompetenz, um praxisbezogene Problemstellungen zu erkennen sowie anspruchsvolle, nachhaltige und ethische Entscheidungen zu fällen. Die Absolventen können Führungsfunktionen in Unternehmen der Sport- und Gesundheitsbranche übernehmen, die beispielsweise die Analyse, Systematisierung und Lösung komplexer und interdisziplinärer Aufgabenstellungen beinhalten.

Spezialisierungsrichtung Fitnessökonomie
Die Absolventen verfügen über die weitreichenden Fähigkeiten, um Prozesse in kommerziell orientierten Fitnessunternehmen optimieren zu können. Mithilfe von vertiefenden Kompetenzen im Personalmanagement, Qualitätsmanagement und in der Zertifizierung von Fitness- und Gesundheitsunternehmen entstehen eigene Qualitätskonzepte. Sie entwickeln spezielle Verkaufs- und Vertriebskonzepte, wobei aktuelle Erkenntnisse aus den Bereichen Neuromarketing, Social Media und E-Commerce eine Rolle spielen. In Fitnessketten können sie durch ihre analytischen Fähigkeiten und Problemlösungskompetenzen Schlüsselpositionen oberhalb der Clubleiterebene besetzen, beispielsweise als Regionalmanager oder in einer weiteren Führungsposition in der Firmenzentrale.

Spezialisierungsrichtung Sportökonomie
Die Absolventen sind in der Lage, Strategien für die Entwicklung und Vermarktung von Sportorganisationen, Sportevents und Sportprodukten zu entwickeln. Sie können ihre vertiefenden Kenntnisse zu ausgewählten Instrumenten der Kommunikationspolitik wie Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit, Online- und Social-Media-Marketing, Neuromarketing sowie Eventmarketing auf die besonderen Anforderungen des Sportmarktes im Profit- und Non-Profit-Bereich übertragen. Ein Einblick in die wesentlichen rechtlichen Aspekte im Bereich des Sportmanagements hilft, Entscheidungen bspw. in Lizenzierungsfragen und speziellen Vertragsangelegenheiten besser zu treffen.

Spezialisierungsrichtung Gesundheitsmanagement
In dieser Spezialisierungsrichtung lernen die Studierenden den Aufbau des Gesundheitswesens und der Gesundheitswirtschaft in Deutschland und die wechselseitigen Beziehungen ihrer Akteure kennen und verstehen. Auf dieser Basis können die Studierenden Modelle der Betriebswirtschaftslehre für praxisbezogene Problemstellungen des Managements im Gesundheitswesen entwickeln bzw. anpassen. Studierende können die Grundlagen der Leistungserbringung und -finanzierung in den verschiedenen Sektoren der Gesundheitsversorgung anwenden und bewerten. Die Studierenden werden dazu befähigt, praxisorientierte Problemlösungen im Gesundheitswesen zu entwickeln, zu präsentieren und zu diskutieren. Wesentlich ist, dass Studierende lernen, ihre eigenen Lösungsansätze im kritischen Diskurs problemadäquat weiter zu entwickeln.

Spezialisierungsrichtung Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Studierenden können im Bereich Human Ressource Management beispielsweise rechtliche Aspekte wie Fehlzeiten, Datenschutz, Mitwirkungspflicht im Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement sowie krankheitsbedingte Kündigungen einstufen. So sind sie in der Lage, Lösungsansätze zu entwickeln, die neben gesundheitsfördernden Aspekten auch wichtige personalrechtliche und sozialpolitische Faktoren berücksichtigen. Auch können sie das BGM im Sinne einer erfolgreichen Unternehmensstrategie mit anderen Managementsystemen kombinieren.

Weitere Informationen:

 

www.dhfpg.de/mba